Triumph der Nichtigkeit: ICE Frankfurt/Main – Köln.
Darsteller:
Klaus, Anfang Vierzig, Trolleytrucker aus Aachen
Miriam, Abiturientin, will irgendwas mit „Menschen und Medien“ machen
Prolog im ICE:
„Und wo kommen Sie her?“
„…“
„Ach ja und was machen Sie, studieren Sie?“
„Ich gehe aufs Gymnasium.“
„Und da sind Sie jetzt in der 13.?“
„Ja.“
„Und was möchten Sie danach machen?“
„Ich gehe erst mal ein Jahr ins Ausland. Das kriege ich von meinen Eltern zum Abitur.“
„Und wohin gehen Sie?“
„Zurzeit kann ich mich noch nicht entscheiden. Entweder Neuseeland oder Australien. Meine Schwester war auch schon da und hat gesagt, Australien wäre ganz toll.“
„Ja, ich war ja auch acht Monate in Sydney. Es sind so tolle Menschen dort.“
„Ja, ich hab ja auch gehört, dass die Neuseeländer ganz eigen sind. Die haben alle einen Knall. Die Australier sind aber alle echt chillig.“
„Ja, genau. Sehr locker. Und wenn man dort arbeitet, macht sich das auch super im Lebenslauf.“
G. antwortete:
uwaehae! Da is nich ein Wort drin, das nicht in eine herkömmliche Formel gepackt ist.. Aber ein schönes Beispiel für Gesprächsform 0815..
Mai 28, 2009 at 6:41 . Permalink.
mistrissofmadness antwortete:
Perfekt, denn so wars auch gedacht –> siehe Redaktionsstatut „Denk halt selber nach“, Absatz 3.
Mai 28, 2009 at 12:09 . Permalink.